Joachim’s Expo

3. Mai 2019

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Im Gewölbe des ehemaligen Nussdorfer Braukellers zeigen Künstlerinnen und Künstler Ausstellungen, Installationen und Videos, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der Teufel und sein Einradmoped
Christoph Bochdanskys Plastische Cartoons

Einzelne Figuren, Gruppen von Figuren, dazu kurze Texte. Nicht mehr als zwei, drei Sätze, als wäre eine Szene gestoppt, als wäre eine Situation eingefroren worden. Wir wissen nicht, was davor geschah, und auch nicht, wie es weiter geht, doch unsere Ahnungen werden uns weiterhelfen, werden das Bild vervollständigen.

Die Kombination der Skulpturen mit den Texten weckt Erinnerungen. Es sind Erinnerungen an Erfahrungen, die wir irgendwann, irgendwo gemacht haben, nicht so, wie sie in den kleinen Skulpturen dargestellt sind, aber so ähnlich.

„Scheherazade’s Suitcase“ (Episode 1)
Ursprünglich erfand Scheherazade die Geschichten von „Tausendundeiner Nacht“, um ihre Hinrichtung durch einen grausamen König zu verhindern. In dieser in Seattle produzierten Webserie erzählt die moderne Scheherazade die gleichen Geschichten, um ihre Deportation durch einen herzlosen Richter abzuwenden. Die in Wien lebende iranische Künstlerin Nazanin Mehraein entwirft die Puppen und Kulissen für die Videos. (Video in englischer Sprache)

„Adam and Eve or: A de- and re-construction of childhood“ Claudia Six
Was bedeutet uns unsere Kindheit? Und wie nehmen wir sie aus der Perspektive des Erwachsenen wahr? Wie ändern sich diese Familiensysteme durch den „Ausbruch“ des Einzelnen? Können wir ihr je entkommen und wollen wir das überhaupt? De- and re-construction of childhood geht zurück an den Anfang, bevor das erste Bild für das Album geschossen ist und bietet dem Publikum die Möglichkeit, durch die Anpassung und Veränderung einer familiären Installation, Teil einer neu geschaffenen Kindheit zu werden und das perfekte erste Bild für das Familienalbum zu schaffen.

„Ohne nix“
Eine Installation mit Nix – oder ohne Nix – je nachdem. Luke & Dom gehen von ihrer gleichnamigen Bühnenarbeit aus und versuchen, wieder eine bombastische, megalomane Show darzubieten, nur mit Licht, Klang und Nebel – also Ohne Nix (sogar ohne sich selbst).